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Autor: Andreas

Gottfried von Hamelle

Gottfried von Hamelle

Es ist von jeher das Wohlgefallen Gottes gewesen, seine Geheimnisse den Klugen und Weisen dieser Welt zu verbergen, wohl aber den Unmündigen zu offenbaren, und aus dem, was nichts ist, Etwas zu machen zum Lobe seiner herrlichen Gnade. Erst in den Zeiten des Kreuzes glänzt solches Gold recht mächtig. Ueberhaupt sind die Verfolgungszeiten der Kirche für sie die gesegnetsten. Da scheidet sich der vollwichtige Waizen von der Spreu. Auch die Kirchengeschichte der Niederlande liefert Beweise dazu. Ein solch‘ schweres Korn…

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Paulus Odontius

Paulus Odontius

Die Reihe derer, welche um ihres evangelischen Bekenntnisses willen Noth und Pein erduldet haben, verdient durch den oben genannten Mann erweitert zu werden. Sein Zeugenmuth gemahnt an die Märtyrer der alten Kirche, seine Lebensführung an die mächtige Hut Gottes, seine Glaubenstreue an jene Standhaftigkeit, welche die Kirche Christi stets auszeichnete, so oft sie unter das Kreuz gestellt ward. Odontius war evangelischer Prediger im Schloß Waldstein bei Gratz in Steiermark. Die Darstellung seines Lebens kennzeichnet uns die allerbängste Zeit, welche der…

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Johannes Kepler

Johannes Kepler

Als ein Stern erster Größe leuchtet unter den Geisteshelden aller Zeiten der Name Johann Keplers neben dem seines großen Vorgängers, Nikolaus Kopernikus. Denn er führte den unumstößlichen Beweis für die von diesem ans Licht gebrachte Wahrheit von der Bewegung der Erde und der übrigen Planeten um die Sonne durch die Entdeckung der wahren Gestalt und der Gesetze dieser Bewegung, und begründete dadurch die Reform der gesammten astronomischen Wissenschaft. Aber in dem Glanz dieses unvergänglichen Ruhmes zeigt uns sein Lebensbild auch…

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Heinrich Albert

Heinrich Albert

In der Reihe derer, die sich um die feiernde Christengemeinde verdient gemacht haben, nehmen diejenigen nicht die letzte Stelle ein, welche ihr den Ton, in dem ihre Andacht laut wird, geliehen haben. Aber wer kennt die Sänger unserer schönen Melodieen? Wer kümmert sich außerhalb des Kreises der Fachmänner um die Erfinder „der süßen Himmelsweisen?“ Die gläubige Gemeinde nennt mit Dank die vorzüglichsten Meister, die am christlichen Lehrgebäude gearbeitet haben, sie feiert die großen und besonders gesegneten Prediger des Evangeliums, sie…

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Simon Dach

Simon Dach

Je weniger die evangelische Kirche, auch nur die deutsche, eine äußerlich geeinigte ist, was sie zum Theil auch nicht sein kann und will, um so mehr Aufforderung hat sie, alles das, was zu geistigen Einheitsbändern geeignet ist, sorgfältigst zu pflegen. Vor Anderem wichtig, namentlich viel bedeutsamer als Gleichmäßigkeit der gottesdienstlichen Formen, wird wohl hiefür sein: Uebereinstimmung in den Quellen der Erbauung für die Gemeinde. Unter diesen nicht die erste Stelle, welche ewig dem theuren Bibelworte gebührt, aber wohl die zweite…

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Martin Rinkart

Martin Rinkart

Martin Rinkart ist geboren 23. April 1586 zu Eilenburg in Sachsen, gestorben 8. December 1649 in seiner Vaterstadt. Sein Vater war ein Küster, der seinem Wahlspruch „Schlecht und Recht“ lebenslang treu blieb. Martin ging im 15. Lebensjahr, 1601, mit guten Schulkenntnissen gerüstet nach Leipzig um Theologie zu studiren. Seinen Unterhalt erwarb er sich durch die Musikfertigkeit, die er von Haus mitgebracht. 1610 ward er Cantor zu Eisleben, ein Jahr später Diaconus daselbst, 1613 Pfarrer zu Erdeborn im Mansfeldischen, 1617 Archidiaconus…

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Johannes Eccard

Johannes Eccard

Als Palestrina 29, und Orlando di Lasso 33 Jahre zählte, wurde zu Mühlhausen in Thüringen, etwa gleichzeitig mit Johannes Gabrieli, im Jahre 1553 ein Knabe geboren, dessen Geburtstag und dessen Eltern wir nicht kennen, der aber in seinen Liedern und Gesängen noch heut der evangelischen Christenheit predigt, nicht minder köstlich und herrlich, als die Gesänge jener großen drei Meister der römischen Kirche von der wahrhaft bewunderungswürdigen Kraft und Weihe der Musik des 16ten Jahrhunderts Zeugniß geben. Dieser Knabe war Johannes…

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Georg Calixt

Georg Calixt

Dem Judenthum katholischer Gesetzlichkeit und dem Heidentum römischen Prunks im Gottesdienste gegenüber war der Glaube durch die Reformation in seine hohe Stellung wieder eingesetzt worden, als Grundbedingung und Anker des christlichen Heils. Die nächste Aufgabe war, die auf den Glauben begründete Gemeine zum klaren Bewußtsein dessen zu führen, was sie als Heilsgrund festhielt. Das geschah vermittelst einer sehr durchgebildeten Lehre, in einer Reihe von Schriften von hoher Geltung, den symbolischen Büchern, und in ausführlichen Systemen der Glaubenslehre, die im 16….

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Johann Heermann

Johann Heermann

Schon frühe öffnete das reich gesegnete Schlesien der Reformation seine Thore, aber nicht leicht hat ein deutsches Land um des Evangeliums willen mehr leiden müssen, als gerade Schlesien. Da blühten aber auch die Gärten Gottes am lieblichsten. Wenn man damals, als das Licht des Evangeliums leuchtete, in Städte und Dörfer Schlesiens kam, vernahm man allenthalben die Stimme Christi in der Kirche. Auch in dem Städtlein Raudten war dies der Fall. Und ein gar liebes, christliches Ehepaar lebte dort, der Kürschner…

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Valerius Herberger

Valerius Herberger

Daß unsere evangelische Kirche nach langem Siechthum zu neuem Leben erwachte, erhellt schon aus der regen Theilnahme, mit der sie sich ihrer längst vom Schauplatz abgetretenen Väter, Vorkämpfer und Fahnenträger wieder erinnert. Männer Gottes, die für immer dem Grabe der Vergessenheit anheimgefallen zu sein schienen, feiern den Tag ihrer geistigen Auferstehung, und treten in Biographien oder in neuen Ausgaben ihrer Schriften freudigst willkommen geheißen, zeugend und tröstend unter die Lebendigen zurück. Zu diesen vom Rufe liebender Verehrer aus grauer Vergangenheit…

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