Durchsuchen nach
Schlagwort: Märtyrer

Victorinus.

Victorinus.

Wie die vorher erwähnten Märtyrer Florianus und Quirinus starb in der Diocletian’schen Verfolgung, wahrscheinlich im Jahr 304, nach den alten Martyrologien am 2. November, auch Victorinus, Bischof von Betavio im südlichen Noricum an der Grenze Pannoniens (jetzt Pettau an der Drau in Steiermark) den Tod für Christus und bezeugte dadurch, daß er seinen Glauben unter allen Gütern für das köstlichste achtete. Die näheren Umstände und die Art des Märtyrertodes, welchen er – wahrscheinlich zu Pettau selbst – erlitten, sind in…

Weiterlesen Weiterlesen

Quirinus.

Quirinus.

Zur Zeit der allgemeinen Christenverfolgung unter dem Kaiser Diocletianus wurde, wohl in demselben Jahre als Florianus den Märtyrertod litt (304), auch der Bischof Quirinus von Siscia in Pannonien (jetzt Sisset in Kroatien, wo die Kulpa in die Save fließt) auf Befehl des Statthalters Maximus ergriffen. Ungeachtet aller über ihn verhängten Martern hielt er unerschütterlich fest an seinem Glauben; er freute sich darüber, daß er von Gott gewürdigt worden, durch das Opfer der Leiden wahrhaft ein Priester zu sein, und sehnte…

Weiterlesen Weiterlesen

Florianus

Florianus

Der römische Kaiser Gallienus hatte im Jahr 260 den Christen im Reiche freie Ausübung ihres Gottesdienstes gewährt und somit das Christenthum als religiöse Corporation anerkannt. Es folgte eine lange Zeit der Ruhe. Die Verfolgung erneuerte sich erst unter Diocletianus. Dieser Kaiser trug das Ideal eines starken von den alten Volksgöttern geschirmten Kaiserthums in sich und gedachte es zu verwirklichen. Er begann im Jahr 295 mit einer Säuberung des Heeres und Hofes, als ausreichendem Schutzmittel gegen die Macht des Christenthums. Die…

Weiterlesen Weiterlesen

Polycarpus, Bischof von Smyrna.

Polycarpus, Bischof von Smyrna.

Polycarpus ist eine der ehrwürdigsten Erscheinungen des christlichen Alterthums: es vereinigt sich vieles, ihm unter den hervorragenden Männern noch eine auszeichnende Stelle zu geben. Zuerst die Zeit und der Ort seines Auftretens. Es ist das Zeitalter an der Grenze des apostolischen: ihm selbst war vergönnt zu den Füßen des Johannes zu sitzen, und unter denen, die also bevorzugt waren, ist er der einzige, von dessen persönlichem Verhältniß zu dem Apostel Kunde überliefert ist. Und es ist das Land, Kleinasien, welches…

Weiterlesen Weiterlesen

Martin du Voisin

Martin du Voisin

Christoffel, Raget – Martin du Voisin, ein französischer Emigrant, erleidet den Märtyrertod in Sursee den 3. October 1608. Unter den Tausenden, welche zur Wahrung des Kleinodes ihres evangelischen Glaubens und ihres Lebens mit Aufopferung ihres Vermögens im sechszehnten Jahrhundert ihr blutgetränktes französisches Vaterland verlassen mußten, lenkten viele ihre Schritte nach Basel, wo mehrere unter ihnen, nicht nur sich einer gastfreundlichen Aufnahme erfreuten, sondern auch in der Folge mit dem Bürgerrechte beschenkt wurden. Mit dem Segen ihres freudigen Glaubens- und Leidensmuthes…

Weiterlesen Weiterlesen

Mauritius und die thebäische Legion.

Mauritius und die thebäische Legion.

22. September. In der Zahl der Märtyrer, welche die christlich-germanischen Völker von der älteren christlich-römischen Welt als Helden aufgenommen und ihnen in weitesten Preisen ihre Verehrung erwiesen haben, ragt neben Martinus von Tours besonders Mauritius mit seinen thebäischen Genossen hervor. Es war jenen Völkern nach ihrer Bekehrung zum Christenthum anfangs Bedürfniß an Stelle der alten Göttergestalten und Helden der Vorzeit neue zu erhalten, in denen sich die alte Tapferkeit und der alte Freiheitssinn christlich verklärte, aber zugleich auch die neue…

Weiterlesen Weiterlesen

Pamphilus

Pamphilus

Einsam und verödet liegen jetzt im Schutt die Ueberreste der Paläste, welche einst die herrliche Hafenstadt Cäsarea zierten, die Herodes der Große zu Ehren des Kaiser Augustus am mittelländischen Meere, etwa anderthalb Tagereisen von Jerusalem, hatte erbauen lassen. Dort hatte einst Petrus den Erstling der Heiden, den römischen Hauptmann Cornelius, mit seinen gleichgesinnten Freunden zu Christo bekehrt: dort hatte Paulus zwei Jahre im Gefängniß gesessen. Sehr früh war dort ein Bischofssitz gegründet worden, welchen um das Jahr 315 der berühmte…

Weiterlesen Weiterlesen

Sebastianus, Hauptmann zu Rom.

Sebastianus, Hauptmann zu Rom.

In den folgenden Jahrzehnten genoß die Kirche der Ruhe. Aber am Wendepunkte des Jahrhunderts gab die Regierung der Kaiser Diokletianus und Maximianus Herkulius den Christen auf’s Neue Gelegenheit, auch in schwerer Pein dem Worte nachzuleben: „Sei getreu bis in den Tod, so will ich dir die Krone des Lebens geben“ (Offb. 2, 10.). Der dritte Mitkaiser Carinus war den Christen günstig und hielt die Verfolgung auf. Als er aber am Rheine gestorben war, gewann der blutige Zorn der Feinde freien…

Weiterlesen Weiterlesen

Fabianus, Bischof von Rom.

Fabianus, Bischof von Rom.

Wenn man die Stadt Rom durch das gen Mittag gelegene Thor von San Sebastiano verläßt, so betritt man bald die mächtigen Pflastersteine der Appischen Straße. Vor mehr als zweitausend Jahren gebaut, führte sie einst den Apostel Paulus von Puteoli her über Forum Appii und Tres Tabernae (Apg. 28, 13. 15.) dem kaiserlichen Gerichtshofe zu. Denselben Weg rückwärts mögen die heiligen Pergamente gegangen sein, auf welche die Hand des Gebundenen in Christo frisch niedergeschrieben hatte, was ihn der Geist Gottes den…

Weiterlesen Weiterlesen

Johannes der Täufer

Johannes der Täufer

Es ist die hohe weltgeschichtliche Bedeutung Johannis des Täufers, daß er von Gott dazu erkoren war, die Grenze zu bilden zwischen dem alten und neuen Bunde und von jenem zu diesem hinüberzuleiten. Diese seine Stellung dient dazu, seine Vorzüge und seine Mängel zu bezeichnen. Er ragte in der Erkenntniß von dem, was zum Reiche Gottes gehört, über alle Propheten des alten Bundes hervor, wie ihn der Herr selbst „größer denn alle Propheten“ nennt. Und doch war ihm das Licht der…

Weiterlesen Weiterlesen