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Schlagwort: Quedlinburg

Johann Arnd

Johann Arnd

Arnd, Johann, geb. am 27. December 1555 zu Ballenstädt im Fürstenthum Anhalt. Sein Vater Jacob Arndt, den er schon in seinem 10. Lebensjahre verlor, war daselbst Prediger unter der Regierung des Fürsten Wolfgang, nicht aber dessen Hofprediger, wie insgemein behauptet wird. Er besuchte die Schulen zu Aschersleben, Halberstadt und Magdeburg; begab sich 1576 auf die Universität Helmstädt, und gieng von da nach Wittenberg, Basel und Straßburg. Am letzten Orte hätte er durch einen Fall in den Rhein beinahe sein Leben…

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Gottfried Arnold

Gottfried Arnold

Den 30. May 1714 starb zu Perleberg im Brandenburgischen: Gottfried Arnold. Er war geboren den 5. Sept. 1666 zu Annaberg in Sachsen, wo sein Vater Präceptor war. Nachdem er schon im fünften Jahre seine Mutter Maria, geb. Lahlin, verloren hatte, mußte er schon in seinen Knabenjahren an mancherley Entbehrungen sich gewöhnen, und durch Lektionengeben seinen Unterhalt verdienen. Auf dem Gymnasium zu Gera und der Universität Wittenberg hielt ihn eine außerordentliche Lernbegierde von der Theilnahme an den Thorheiten und Ausschweifungen seiner…

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Kaiserin Adelheid

Kaiserin Adelheid

(gest. 16. December 999.) „Und die Könige sollen deine Pfleger, und ihre Fürstinnen deine Säugammen seyn.“ (Jes. 49, 23.) Die Adelheid, von welcher hier erzählt wird, ist, wie ihr Name klingt, edel und von Adel an Geburt und Gestalt, an Herz und Geist, und an Bewährung des Lebens, eine Rose in deutschem Garten. Sie war die Tochter des Königs Rudolph von Burgund. Da Adelheid zur Jungfrau aufgeblüht war, wurde ihre Schönheit und die glänzende Begabung ihres Geistes gepriesen. Aber das…

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Tilemann Heshusius

Tilemann Heshusius

Tilemann Heshusius, geb. zu Wesel den 3. November 1527, zeigte schon früh hervorragende Geistesgaben, die er nicht nur auf Schulen und Universitäten, u.a. zu Paris, sondern auch auf Reisen in Frankreich, England, Dänemark und Deutschland durch den Verkehr mit berühmten Männern ausbildete. 1550 liess er sich in Wittenberg nieder, wo er noch in demselben Jahre den philosophischen Magistergrad und die Erlaubniss zu theologischen Vorträgen erhielt. Mit grossem Beifall erklärte er den Matthäus. Er liess sich dafür ein Honorar zahlen, um…

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Johann Jacob Rambach

Johann Jacob Rambach

Johann Jacob Rambach war den 7. März 1737 zu Teupitz in der Mittelmark geboren, und ein Sohn des zu Breslau 1775 verstorbenen Oberconsistorialraths Friedrich Eberhard R. Die erste Zeit der Kindheit und einen Theil seines Jünglingsalters verlebte Rambach in Magdeburg. Sein Vater, damals zweiter Prediger an der dortigen Heiligengeistkirche wirkte durch das Beispiel einer ungeheuchelten Gottesfurcht, eines unermüdeten Fleißes und einer ausgezeichneten Bildung wohlthätig auf die Entwicklung der geistigen und moralischen Anlagen des Knaben. Auf seinen Entschluß, sich der Theologie…

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