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Schlagwort: Hildesheim

Dr. Justus Gesenius

Dr. Justus Gesenius

geboren zu Eßbeck im Calenbergischen, den 6. Juli 1601, zuerst Prediger in Braunschweig, dann Hofprediger in Hildesheim, endlich Kirchenrath, Oberhofprediger und Generalsuperintendent in Hannover; starb den 18. September 1671. —- Nachrichten von Liederdichtern des Gesangbuchs von Immanuel Löffler. Sulzbach, in des Kommerzienraths J. E. Seidel Kunst- und Buchhandlung. 1819

Johannes Bugenhagen

Johannes Bugenhagen

Als es dem Herrn gefiel, seine Kirche im sechszehnten Jahrhundert aus den ertödtenden Banden, mit welchen man sie vermeintlich zu ihrer Zierde und Stütze umwunden hatte, zu lösen, und zu neuem Leben aufzurichten, da offenbarte er sich auch als den, der in den Himmel erhöhet ist (nach Eph. 4, 11) um den Menschen Gaben zu geben. Er erweckte sich aus allerlei Volke Diener und rüstete sie aus als Propheten, Hirten, Lehrer, durch seines Geistes Gaben, nicht durch Menschen-Klügelei und Einbildung…

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Antonius Corvinus

Antonius Corvinus

Kapitel 1. Jugend und Lehrjahre. 1501-1526. Antonius Corvinus wurde am 27. Februar 1501 in der im Stift Paderborn gelegenen Stadt Warburg geboren, weshalb er sich denn in der im Jahre 1529 erschienenen Schrift: „Warhaftig Bericht, daß das Wort Gottes ohne tumult, ohne Schwermerey zu Goßlar und Braunschweig gepredigt worden“ Antonius Corvinus Zythogallus (=Warburgensis) nennt. Von seinen Eltern wissen wir nichts, als daß der Vater Rabe oder Rabener hieß, welchen Namen der Sohn nach der gelehrten Sitte der damaligen Zeit in…

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Justus Jonas

Justus Jonas

Justus Jonas wurde am 5. Juni 1493 zu Nordhausen, wo sein Vater Bürgermeister war, geboren. Früh schon erkannte er die Spuren der behütenden Gnade auf sichtbare Weise. Sein von der Pest befallener Vater hatte eine Zwiebel auf die Pestbeule gelegt und, nachdem er sie abgenommen, auf eine Bank geworfen. Unversehens verzehrte sie der arglose Knabe; aber sie brachte ihm nicht den geringsten Schaden. Nach dem vorbereitenden Unterrichte in seiner Vaterstadt studirte er mit Auszeichnung zu Erfurt und Wittenberg die Rechte,…

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Nikolaus Selneccer

Nikolaus Selneccer

der Sohn eines Actuars, war am 6. Dec. 1530 zu Hersbrück in Franken geboren. Er besuchte die Schule zu Nürnberg und spielte schon damals regelmässig in der dortigen Burgkapelle die Orgel, wodurch er nicht bloss einem innern Triebe genügte, sondern auch ein jährliches Stipendium von acht Thalern und zwei Fudern Holz erwarb. Von Nürnberg ging er zu theologischen Studien nach Wittenberg, wo er vorzüglich Melanchthon hörte und 1554 Magister wurde. Als solcher begann er bald mit grossem Feuer zu lehren,…

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