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Schlagwort: Altertum

Irenäus

Irenäus

Unter den Vätern des christlichen Alterthums, welche man recht eigentlich als geistige Erzeuger der Kirche anzusehen hat, nimmt eine der ersten Stellen Irenäus ein, merkwürdig insbesondere durch den Kampf, in welchem bei ihm die evangelische Gesinnungsart mit dem sich neu entwickelnden katholischen Bewußtsein liegt. Allein so bedeutend er in beiderlei Hinsicht ist und so hoch sein Name schon in der alten Kirche stand, so sehr verhüllt sich sein äußeres Leben in Dunkel. Wenige Punkte treten aus diesem Dunkel hervor. Dahin…

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Theodosia

Theodosia

Schon sah das römische Reich seine Götter vor dem Einen Menschensohne erbleichen, der am Kreuze die Welt überwunden hatte, als es noch einmal versuchte, den christlichen Glauben mit Gewalt zu vertilgen und alle Christen zum Götzenopfer zu zwingen. In Cäsarea, wo der Erstling aus den Heiden, der Hauptmann Cornelius, einst getauft worden, wo durch Origenes eine Pflanzschule christlichen Lebens und christlicher Erkenntniß sich erhoben hatte, war jetzt ein Hauptfeind der Christen, Urbanus, Landpfleger und suchte durch ausgesuchte Martern die Standhaftigkeit…

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Basilius der Große, Bischof von Cäsarea.

Basilius der Große, Bischof von Cäsarea.

In der ersten Hälfte des für die Gestaltung der kirchlichen Verhältnisse so überaus wichtigen vierten Jahrhunderts lebte in den Ländern am Schwarzen Meere eine wohlhabende christliche Familie, deren Glieder sich nicht blos eines großen Ansehens und eines guten Rufes bei den Zeitgenossen erfreuten, sondern zum Theil einen ehrenvollen Platz in der Geschichte der christlichen Kirche gewonnen haben. Unter ihnen ragt jener Basilius hervor, welchen schon die Zeitgenossen mit dem auch von dem ökumenischen Concil zu Chalcedon im Jahre 451 auf…

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Meletius von Antiochien

Meletius von Antiochien

Die hervorragende Erscheinung des Bischofs Meletius von Antiochien, welche uns, in der zweiten Hälfte des vierten Jahrhunderts auf dem Gebiet der morgenländischen Kirche, dem Schauplatz der heftigsten Lehrstreitigkeiten, wie der verderblichsten Kirchenspaltungen entgegentritt, können wir nicht zum Gegenstand unserer Betrachtung machen, ohne die gewaltigen Bewegungen in das Auge zu fassen, welche damals die Kirche in Lehre und Leben erschütterten und in welche er mit seiner Person, einem Leben und Wirken verwickelt war.   Gleichzeitig mit dem äußeren Siege der Kirche…

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Didymus, Lehrer der Katechetenschule zu Alexandrien.

Didymus, Lehrer der Katechetenschule zu Alexandrien.

Es gehört zu den schmerzlichsten Räthseln der vom Geiste Gottes erleuchteten Weltbetrachtung, welche das Geheimniß der Geschichte nicht in dem trostlosen Einerlei einer ziellosen Kreisbewegung, sondern in dem Vorwärts einer wenn auch langsamen Menschheitsentwickelung erblickt, daß mitunter ganze Völker nach Perioden eines reichbewegten geistigen Lebens plötzlich zurückgeworfen werden auf die Kindheitsstufe der Kultur und Bildung. Der erschütternde Eindruck dieser Katastrophen steigt bei Nationen, welche, groß und herrlich in der Geschichte des Reiches Gottes, einen Fall thun wie Babel, da eine…

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Athanasius, Bischof von Alexandrien.

Athanasius, Bischof von Alexandrien.

Eine Erscheinung wie die des großen Athanasius, des „Vaters der Orthodoxie“, wie ihn die Kirche nennt, kann nur im Zusammenhange mit der ganzen Zeitentwickelung gewürdigt werden, der sie angehört. Zwar ist jede persönliche Erscheinung, die wir als eine geschichtlich bedeutende bezeichnen, nur aus ihrer Zeit heraus ganz zu verstehen; inzwischen giebt es Persönlichkeiten aus älterer und neuerer Zeit, deren Charakter und Lebensgang auch solche allgemeine und rein menschliche Beziehungen darbietet, wie sie möglicherweise auch unter anderen Verhältnissen, wie sie auch…

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Ephraem der Syrer.

Ephraem der Syrer.

Dieser sogenannte Prophet der Syrer erblickte gegen den Anfang des 4. Jahrhunderts das Licht der Welt, wo sein Vater als Götzenpriester, Priester des Gottes Abnil, fungierte; seine Mutter stammte aus dem benachbarten Amida. Ephraems Vater war ein fanatischer Priester, ein Mann, der noch mit ganzer Seele an dem alten Irrglauben hing. Schon war aber das Christenthum gerade in das Herz dieses Landes zu weit vorgedrungen, als daß es nicht auch einen Weg zu dem Hause des Götzenpriesters hätte finden sollen….

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Monica (Mutter des Augustinus)

Monica (Mutter des Augustinus)

In der Geschichte des Reiches Gottes sind uns denkwürdige Beispiele überliefert worden, daß große Kirchenlehrer, von denen die segensreichsten Einwirkungen auf die Entwickelung der christlichen Kirche ausgingen, durch den Einfluß frommer Mütter die frühen tiefen Eindrücke der Frömmigkeit empfingen, von denen ihre spätere gottgeweihte Thätigkeit ausging. Nicht selten tauchten, wenn die erste Aussaat des Evangeliums durch sich anschließende Verirrungen und Lebensstürme wieder vernichtet zu werden schien, jene frühen, mit dem Andenken an die mütterliche Liebe verbundenen Jugendeindrücke von neuem empor,…

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Pothinus und Blandina und die anderen Märtyrer zu Lyon.

Pothinus und Blandina und die anderen Märtyrer zu Lyon.

Der Herr, der gesagt hat: „Wer nicht sein Kreuz trägt und mir nachfolgt, der kann nicht mein Jünger sein“ (Luc. 14, 27.), der hat auch sagen lassen durch einen seiner Apostel: „Alle, die gottselig leben wollen in Christo Jesu, müssen Verfolgung leiden“ (2 Timoth. 3, 12.). So giebt es denn keinen Zeitpunkt, wo die wahren Jünger Jesu Christi geschützt sind vor dem Hasse der Welt. Aber diese Feindschaft nimmt, je nach der Verschiedenheit der Zeiten, auch andere Formen an. Die…

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Justin der Märtyrer

Justin der Märtyrer

Justin der Märtyrer wurde zu Flavia Neapolis (dem alten Sichem) in Palästina geboren. Seine Geburt fällt wahrscheinlich noch in das Jahrhundert der Apostel. Von seinen Eltern wissen wir nur dieß, daß sie griechischer Abkunft waren. Daß er im Glauben des Heidenthums großgezogen sei, erzählt er selbst. Alle diese Umstände waren von entscheidendem Einfluß auf seinen Bildungsgang. Was zunächst das römische Heidenthum betrifft, so konnte es ihm auf der Stufe seines damaligen völligen Verfalles keine Befriedigung gewähren. Denn nach dem Erlöschen…

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