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Schlagwort: Wittenberg

Johannes Zwick

Johannes Zwick

Zwick, Dr. Joh., ein frommer u. gelehrter Theologe, geb. zu Costnitz, studirte zu Basel und Freyburg die Rechte und erhielt zu Bologna die juristische Doktorwürde; ging aber zur Theologie über und wurde zu Reutlingen Pfarrer, da er der evangel. Lehre von ganzem Herzen zugethan war, wurde seinem frommen Eifer von den Papisten bald Einhalt gethan; er ging wieder nach Costnitz, wurde 1525 daselbst Predig. u. starb 1543. Er wohnte dem theolog. Convent zu Wittenberg 1535 bei. Ihm werden 8 Lieder…

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Johann Arnd

Johann Arnd

Arnd, Johann, geb. am 27. December 1555 zu Ballenstädt im Fürstenthum Anhalt. Sein Vater Jacob Arndt, den er schon in seinem 10. Lebensjahre verlor, war daselbst Prediger unter der Regierung des Fürsten Wolfgang, nicht aber dessen Hofprediger, wie insgemein behauptet wird. Er besuchte die Schulen zu Aschersleben, Halberstadt und Magdeburg; begab sich 1576 auf die Universität Helmstädt, und gieng von da nach Wittenberg, Basel und Straßburg. Am letzten Orte hätte er durch einen Fall in den Rhein beinahe sein Leben…

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Erasmus Alber

Erasmus Alber

Alber, Dr. Erasmus, (Alberus) geb. zu …. in der Wetterau, wo sein Vater, Tilemann Alberus, damals Schulmeister war. Er besuchte die Schule zu Nidda, ging dann nach Wittenberg, hörte fleißig Luthern und wurde sein Freund; kam 1525 an die Schule zu Ursel, befand sich 1527 zu Heldenbergen bei dem Ritter Konrad von Halstein, führte die evangelische Lehre in dem Ländchen Dreyeichen ein, war daselbst Prediger zu Götzenhain und Sprendenlingen; ward kurze Zeit Hofprediger beim Kurfürsten Joachim II. zu Brandenburg; wurde…

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Johann Agricola

Johann Agricola

Agricola, Johann, geb. zu Eisleben am 20. Apr. 1492. Wurde mit Zuziehung Luthers als Rector der Schule zu Eisleben angestellet, wobey er auch predigen mußte, bat aber 1536 um seine Dimission, und erhielt zu Wittenberg die Freiheit, zu lesen und zu predigen, nebst einem Salaris. Er verließ hernach Wittenberg wieder, und gieng nach Berlin, wo er Hofprediger und Probst zu Köln an der Spree wurde. Er hat nebst dem Bischof Julius Pflug und Mich. Sidonius das Interim verfertigt. Starb 1566,…

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Paul Speratus

Paul Speratus

Speratus, Paul, aus dem Schwäbischen Geschlecht der v Spreiten a Rutilis genannt. Er wurde am 13. (17.) Dezemb. 1484 geb., hielt sich lange Zeit in Paris auf, besuchte die Italienischen Akademien, lehrte zu Augsburg, Würzburg, Salzburg und Wien die Theologie, weil er an letztem Orte in der St. Stephanskirche öffentlich die reine Lehre des Evangeliums vortrug, wurde er ins Gefängniß geworfen. Er kam 1523 nach Wittenberg, lernte Luthern kennen, dieser empfahl ihn an den Herzog Albrecht in Preußen, welcher ihn…

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August Hermann Francke

August Hermann Francke

dieser ausgezeichnete Gottesgelehrte und Stifter des Waisenhauses und des Königl. Pädagogiums zu Halle, wurde geb. am 12. März 1663 zu Lübeck, wo sein Vater, Joh. Francke, Doktor der Rechte und Syndikus bei dem Domkapitel war. Er verließ schon im 3ten Jahre mit seinen Eltern die Vaterstadt und kam nach Gotha, wo sein Vater Hof- und Justizrath bei Herzog Ernst dem Frommen wurde. Nachdem er hier das Gymnasium besucht hatte, zeigte er schon im 14ten Jahre solche Fähigkeiten, daß man ihn…

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Johann Freder

Johann Freder

der vorzüglichste unter den niedersächsischen Liederdichtern, der seine Lieder ursprünglich in plattdeutscher Sprache schrieb, war geboren am 29. August 1510 zu Cöslin in Pommern, studirte zu Wittenberg, wurde hier Magister und ein Hausfreund Luthers; kam 1537 als Konrektor nach Hamburg an die Johannisschule; wurde 1540 Pastor  an der Kathedralkirche und Lektor Theologiä sekundarius daselbst; 1547 Superintendent und Pastor primarius zu Stralsund; 1549 Professor zu Greifswalde und Superintendent der Insel Rügen, wo er des Interims wegen viel Streitigkeiten bekam, und diese…

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Johannes a Lasco

Johannes a Lasco

Unter den wenigen Männern höhern Standes, welche zur Zeit der Reformation Rang und hervorragende Stellung, glänzende Aussichten auf Ehre und Lebensglück ihrem evangelischen Glauben und Berufe zum Opfer brachten und welche darum auch verdienen, von der evangelischen Christenheit in treuem Andenken bewahrt zu werden, ist keiner der letzten Johannes Laski, gewöhnlich der Reformator der Polen genannt, obschon er weit länger anderswo wirkte und nur den letzten Rest seines Lebens seinem Vaterlande widmen durfte. Johannes Laski (a Lasco), geb. 1499, stammte…

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Johann Aepinus

Johann Aepinus

Aepinus (Johann), der eigentlich Huck oder Hoch hieß, verwandelte seinen Namen auf Anrathen Melanchthons in den griechischen Aepinus. Er war, wie es scheint, von angesehenen Aeltern, in der Mark Brandenburg, im Jahre 1499 gebohren. Nachdem er im Vaterlande sich mit den Schulwissenschaften bekannt gemacht hatte, begab er sich auf die Universität Wittenberg, wo Luther und Melanchthon seine vorzüglichsten Lehrer waren. Nach geendigten akademischen Studien kehrte er in die Mark Brandenburg zurück, ward aber, weil er die evangelische Lehre ausbreiten wollte,…

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Nicolaus von Amsdorff

Nicolaus von Amsdorff

geb. zu Zschepe bei Wurzen den 3. Dec. 1483, studirte zu Wittenberg seit 1502 mit grossem Erfolge Theologie und wurde daselbst 1511 Doctor und Professor. Als einer der Ersten bekannte er sich öffentlich zu Luther’s reformatorischen Thaten, begleitete ihn zur Disputation nach Leipzig (1519) und zur Verantwortung nach Worms (1521) und sass auf der unbekannten Reise nach der Wartburg mit ihm im Wagen, unterrichtet von dem Überfall, aber nicht von dem Asyl. Auch war es Amsdorff, bei dem Luther einkehrte,…

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