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Schlagwort: Täufer

Stephan, ein Buchdrucker

Stephan, ein Buchdrucker

Blutzeuge 1562 In den Ratsprotokollen der Stadt Köln von 1561 bildet das Einschreiten gegen die Wiedertäufer eine ständige Rubrik (S. 246),oft wurde in einem Monat dreimal verhandelt (S. 464, 474). „Am 30. Juni 1562 ein Buchbinder Stephan ertränkt, weil er Bücher von Anton Kaiser in Jülich bekommen hatte.“

Leonhard Schiemer

Leonhard Schiemer

1528 Im Jahre 1528 wurde Leonhard Schiemer von Vöklaburg gefangen genommen; er war ein Diener Gottes und ein sowohl in der Heiligen Schrift als auch in der lateinischen Sprache erfahrener Mann, welcher die wahre Taufe Christi und seiner Apostel und das wahre Abendmahl des Herrn, wie auch die Artikel des christlichen Glaubens, ja das Wort Gottes getreulich lehrte, und gegen die Kindertaufe, wie auch gegen das abscheuliche Sakrament und andere Greuel des Antichristentums zeugte. Anfänglich ist er ungefähr 6 Jahre…

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Jörg Blaurock

Jörg Blaurock

Vom Hause Jakob: Georg v. H. J., gewöhnlich später nach einem Spitznamen, den er in Zürich wegen seiner Kleidung bekam, Jörg Blaurock genannt, war ein Wiedertäufer in der Schweiz im Anfang des 16. Jahrhunderts. Als die reformatorische Bewegung in der Schweiz sich mehr auszubreiten begann, verließ er, der bis dahin Mönch in Graubünden (? in Chur) gewesen war, sein Kloster und kam nach Zürich. Hier schloß er sich bald denen an, denen Zwingli’s Verhalten nicht weitgehend und durchgreifend genug schien,…

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Hans Hut

Hans Hut

Hut: Hans H. (Hutt), der Wiedertäufer, durch welchen Augsburg für einige Jahre in der Reformationszeit der Mittelpunkt des Täuferthums wurde und der die meisten Anhänger und Gehilfen unter allen Aposteln dieser Irrlehre hatte, war gebürtig von Haina im Meiningenschen, ursprünglich Buchbinder und Kirchner zu Bibra, dann reisender Flugschriften-Hausirer. Als solcher traf er auf einer seiner Reisen nach Wittenberg, um 1524, in Weißenfels mit Wiedertäufern zusammen. Daheim weigerte er sich, ein Kind taufen zu lassen, weshalb ihn die Herren von Bibra…

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Balthasar Hubmaier

Balthasar Hubmaier

Hubmaier: Balthasar H. (auch Hubmör, Hübmör, Hiebmaier), geboren vermutlich in den achtziger Jahren des 15. Jahrhunderts in Friedberg bei Augsburg, daher auch häufig Friedberger oder Pacimontanus genannt, † am 10. März 1528 auf dem Scheiterhaufen in Wien. Er besuchte wahrscheinlich die lateinische Schule in Augsburg und wurde am 1. Mai 1508 in die Matrikel der Universität Freiburg eingetragen. Hier studierte er, namentlich unter Leitung von Eck, Philosophie und Theologie. Einige Zeit mußte er, durch die Not gedrängt, seine Studien unterbrechen…

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Eitelhans Langenmantel

Eitelhans Langenmantel

Langenmantel: Eitelhans L. gehörte dem berühmten Augsburger Patriziergeschlecht der Langenmantel zum Sparren an und ist durch seinen Namen wie durch seinen Märtyrertod, den er als Wiedertäufer erlitt, bekannt geworden. Man hat ihn in der späteren Litteratur zu den vornehmsten Vertretern des Täuferthums gezählt. Diese Anschauung trifft indessen nicht zu, da er weder auf die Lehrentwickelung dieser Partei, noch auf ihre äußeren Schicksale von erheblichem Einfluß gewesen ist. Es fehlte ihm sowohl die theologische wie jede gelehrte Bildung. Er hatte den…

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Pilgram Marbeck

Pilgram Marbeck

Marbeck: Pilgram M. gehört während der dreißiger und vierziger Jahre des 16. Jahrhunderts zu den vornehmsten Führern des oberdeutschen Anabaptismus. Er ist in mehrfachem Betracht eine bedeutende Persönlichkeit, welche genügende Beachtung noch nicht gefunden hat. M. stammt aus Tyrol, wahrscheinlich aus der Nähe von Schwatz. Er bekleidete in den dortigen Bergwerken die Stelle eines Ingenieurs und war besonders im Bauhandwerk ein erfahrener Mann. Von dort wegen seiner religiösen Anschauungen vertrieben, floh er mit Weib und Kind unter Zurücklassung seiner Habe,…

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Felix Manz

Felix Manz

Manz: Felix M. gehörte in der ersten (schweizerischen) Epoche des Anabaptismus (1523–1526) neben Conrad Grebel und Georg v. Chur (Blaurock) zu den Führern dieser Bewegung. Ueber Geburtszeit und Herkunft steht nichts sicheres fest; jedenfalls hatte er eine für seine Zeit nicht gewöhnliche wissenschaftliche Ausbildung erhalten. Der Grundgedanke von Manz’ religiösen Anschauungen war nach seiner eignen Aussage die „Nachfolge Christi“, d. h. die Nachbildung des Thuns und Leidens Christi und der Gehorsam gegen seine Lehren. Diese Idee, welche schon mehr als…

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