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Schlagwort: Reichstag Worms 1521

Nicolaus von Amsdorff

Nicolaus von Amsdorff

geb. zu Zschepe bei Wurzen den 3. Dec. 1483, studirte zu Wittenberg seit 1502 mit grossem Erfolge Theologie und wurde daselbst 1511 Doctor und Professor. Als einer der Ersten bekannte er sich öffentlich zu Luther’s reformatorischen Thaten, begleitete ihn zur Disputation nach Leipzig (1519) und zur Verantwortung nach Worms (1521) und sass auf der unbekannten Reise nach der Wartburg mit ihm im Wagen, unterrichtet von dem Überfall, aber nicht von dem Asyl. Auch war es Amsdorff, bei dem Luther einkehrte,…

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Christian III. von Dänemark

Christian III. von Dänemark

(Geb. 12. Aug. 1503, gest. 1. Januar 1559.) „Mit Gott wollen wir Thaten thun. Er wird unsere Feinde untertreten.“ (Ps. 60, 14.) „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte, und ein Licht auf meinem Wege.“ (Ps. 119, 105) Christian III. wurde am 12. August 1503 geboren. Sein Vater Friedrich war damals Herzog in Holstein. Später wurde ihm, weil der König Christian II. von Dänemark sich durch seine Grausamkeit und Thyrannei den allgemeinen Volkshaß zugezogen hatte, und des Thrones für verlustig erklärt…

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Friedrich der Weise

Friedrich der Weise

Friedrich der Weise. Dem Herzog Ernst von Sachsen, einem jener beiden Prinzen, die als Knaben so merkwürdiger Weise geraubt und befreit wurden, dem Stifter der sächsischen Ernestinischen Linie, ward am 14. Januar 1463 von seiner Gemahlin Elisabeth von Baiern ein Sohn geboren, der ihm 1486 in der Regierung seiner Landestheile, wie in der Kurwürde folgte. Friedrich hieß er, und sein besonnenes und friedsames, aber doch gleichmäßiges und festes Regiment, die Klarheit über das, was er konnte und wollte, hat ihm…

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Justus Jonas

Justus Jonas

Justus Jonas wurde am 5. Juni 1493 zu Nordhausen, wo sein Vater Bürgermeister war, geboren. Früh schon erkannte er die Spuren der behütenden Gnade auf sichtbare Weise. Sein von der Pest befallener Vater hatte eine Zwiebel auf die Pestbeule gelegt und, nachdem er sie abgenommen, auf eine Bank geworfen. Unversehens verzehrte sie der arglose Knabe; aber sie brachte ihm nicht den geringsten Schaden. Nach dem vorbereitenden Unterrichte in seiner Vaterstadt studirte er mit Auszeichnung zu Erfurt und Wittenberg die Rechte,…

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Martin Luther

Martin Luther

Martin Luther geboren den 10. Nov. 1483 zu Eisleben, von Eltern, die geringern Standes, aber rechtschaffen und fromm waren. Sein Name bedeutsam: Martin an seinem Tauftag den 11. Nov. vom Bischof Martin benannt, bezeichnete ihn im voraus als einen Kriegsmann, einen Streiter Gottes: Luther, der Leute Herr oder Herrscher, weist hin auf den Geister beherrschenden Einfluß. Nach alter Sage, die Luther kannte, hat Johann Huß geweissagt: Ihr bratet jetzt eine Gans (Huß heißt Gans), nach hundert Jahren aber wird Gott…

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Lazarus Spengler

Lazarus Spengler

Lazarus Spengler, geboren am 13. März 1479, stammte aus einem ehrbaren, schon von Kaiser Friedrich Barbarossa für wappenmäßig erklärten Geschlechte. Sein Vater war der Nürnberger Stadtschreiber Georg Spengler, seine Mutter Agnes, eine geborne Ulmerin, er selbst das 9te Kind, unter 21 leiblichen Geschwistern. Ein frühreifer Jüngling, konnte er, nachdem er seine Vorbildung in der Vaterstadt erhalten hatte, schon im 16ten Jahre die Universität Leipzig beziehen, wo er sich dem Studium der Rechte widmete. Ungefähr um dieselbe Zeit starb sein Vater…

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Georg Spalatin

Georg Spalatin

Georg Spalatin. Georg Burckhard, nach seinem Geburtsort Spalatinus genannt, der einflußreiche Rathgeber dreier Churfürsten, der vertraute Freund Luther’s und thätige Förderer der deutschen Reformation, war der Sohn eines Rothgerbers in Spalt, einer Landstadt des Bisthums Eichstätt, und wurde geboren am 17. Januar 1484. Nachdem er seine Vorbildung auf der Sebalder Schule in Nürnberg erhalten hatte, bezog er 1499 die Universität Erfurt, wo er nach Jahresfrist bereits die Ehren des Bacealaureats davon trug. Ob er mit Luther, welcher 1501 an demselben…

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Wolfgang Fürst von Anhalt

Wolfgang Fürst von Anhalt

Fünf deutsche Reichsfürsten waren es, die im Juni 1530 zugleich mit zwei Reichsstädten die Augsburgische Confession unterzeichnet hatten. Der Fünfte unter jenen Reichsfürsten, welche Gut und Blut für das Bekenntniß des evangelischen Glaubens einsetzten, ist Wolfgang, Fürst zu Anhalt, aus dem altberühmten Geschlechte der Grafen von Asanien, Stammverwandter und Zeitgenosse jenes Fürsten Georg des Gottseligen, der als Landesherr zugleich evangelischer Prediger war und das Bisthum zu Merseburg verwaltete. Fürst Wolfgang ist am 1. August 1492 zu Köthen geboren: sein Vater,…

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