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Schlagwort: Magdeburg

Johann Arnd

Johann Arnd

Arnd, Johann, geb. am 27. December 1555 zu Ballenstädt im Fürstenthum Anhalt. Sein Vater Jacob Arndt, den er schon in seinem 10. Lebensjahre verlor, war daselbst Prediger unter der Regierung des Fürsten Wolfgang, nicht aber dessen Hofprediger, wie insgemein behauptet wird. Er besuchte die Schulen zu Aschersleben, Halberstadt und Magdeburg; begab sich 1576 auf die Universität Helmstädt, und gieng von da nach Wittenberg, Basel und Straßburg. Am letzten Orte hätte er durch einen Fall in den Rhein beinahe sein Leben…

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Erasmus Alber

Erasmus Alber

Alber, Dr. Erasmus, (Alberus) geb. zu …. in der Wetterau, wo sein Vater, Tilemann Alberus, damals Schulmeister war. Er besuchte die Schule zu Nidda, ging dann nach Wittenberg, hörte fleißig Luthern und wurde sein Freund; kam 1525 an die Schule zu Ursel, befand sich 1527 zu Heldenbergen bei dem Ritter Konrad von Halstein, führte die evangelische Lehre in dem Ländchen Dreyeichen ein, war daselbst Prediger zu Götzenhain und Sprendenlingen; ward kurze Zeit Hofprediger beim Kurfürsten Joachim II. zu Brandenburg; wurde…

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Nicolaus von Amsdorff

Nicolaus von Amsdorff

geb. zu Zschepe bei Wurzen den 3. Dec. 1483, studirte zu Wittenberg seit 1502 mit grossem Erfolge Theologie und wurde daselbst 1511 Doctor und Professor. Als einer der Ersten bekannte er sich öffentlich zu Luther’s reformatorischen Thaten, begleitete ihn zur Disputation nach Leipzig (1519) und zur Verantwortung nach Worms (1521) und sass auf der unbekannten Reise nach der Wartburg mit ihm im Wagen, unterrichtet von dem Überfall, aber nicht von dem Asyl. Auch war es Amsdorff, bei dem Luther einkehrte,…

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Georg III. von Anhalt

Georg III. von Anhalt

Georg III., Fürst zu Anhalt, dritter Sohn des Fürsten Ernst von Anhalt und dessen Gemahlinn Margarethe, Tochter des Herzogs von Münsterberg, war am 13. August 1507 zu Dessau geboren. Die fürstlichen Ältern liebten die Erforschung der göttlichen Dinge und führten ein andachtsvolles, reines Leben. Fürst Ernst, der Gründer der Schlosskirche zu Dessau, starb bereits 1516. Margarethe übernahm als Vormünderinn ihrer Kinder die Landesregierung und verwaltete sie so ausgezeichnet, dass Fürst Wolfgang von Anhalt-Köthen, im Begriff, eine längere Reise in’s Ausland…

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Tilemann Heshusius

Tilemann Heshusius

Tilemann Heshusius, geb. zu Wesel den 3. November 1527, zeigte schon früh hervorragende Geistesgaben, die er nicht nur auf Schulen und Universitäten, u.a. zu Paris, sondern auch auf Reisen in Frankreich, England, Dänemark und Deutschland durch den Verkehr mit berühmten Männern ausbildete. 1550 liess er sich in Wittenberg nieder, wo er noch in demselben Jahre den philosophischen Magistergrad und die Erlaubniss zu theologischen Vorträgen erhielt. Mit grossem Beifall erklärte er den Matthäus. Er liess sich dafür ein Honorar zahlen, um…

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Polykarpus Leyser

Polykarpus Leyser

Polykarpus Leyser, Sohn des Superintendenten Caspar Leyser zu Winnenden, wurde daselbst am 18. März 1552 geboren. „Seine frommen Ältern haben nicht nur um diesen Sohn zu Gott herzlich geseufzt (alldieweil sie sonst mehr nicht als zwei Töchter mit einander gezeugt), sondern, nachdem sie Gott mit diesem Samuel in Gnaden erfreuet, haben sie starke Hoffnung geschöpft, Gott werde ihn zu seinem Gnadengefäss aufnehmen und durch ihn viel Frommen schaffen; inmaassen ihn denn auch sein Vater den Namen geben lassen, dass er…

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Georg Major

Georg Major

Georg Major, geb. den 25. April 1502, kam für an den Hof Friedrich’s des Weisen, wo er auf churfürstliche Kosten unter den Capellknaben erzogen wurde. Schon 1521 erlangte er das academische Bürgerrecht. nachdem er zuerst, vorzugsweise unter Melanchthon, Philosophie studirt und die Magisterwürde erworben hatte, widmete er sich den theologischen Studien. Mit Eifer und Erfolg hörte er die öffentlichen Vorlesungen; aber am segensreichsten wurde ihm der Privatverkehr mit Luther und Melanchthon, die den strebsamen Jüngling liebten, ihre Controversen in seiner…

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Johann Jacob Rambach

Johann Jacob Rambach

Johann Jacob Rambach war den 7. März 1737 zu Teupitz in der Mittelmark geboren, und ein Sohn des zu Breslau 1775 verstorbenen Oberconsistorialraths Friedrich Eberhard R. Die erste Zeit der Kindheit und einen Theil seines Jünglingsalters verlebte Rambach in Magdeburg. Sein Vater, damals zweiter Prediger an der dortigen Heiligengeistkirche wirkte durch das Beispiel einer ungeheuchelten Gottesfurcht, eines unermüdeten Fleißes und einer ausgezeichneten Bildung wohlthätig auf die Entwicklung der geistigen und moralischen Anlagen des Knaben. Auf seinen Entschluß, sich der Theologie…

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Siegfried Saccus

Siegfried Saccus

Siegfried Saccus, geboren den 12. März 1527 zu Nordhausen, stammte aus einer angesehenen Bürgerfamilie. Sein Grossvater, Heinrich Sack, ein erklärter Pfaffenfeind, äusserte öfter, „es wäre unmöglich, dass der Mönche Lehre recht sei.“ Siegfried’s Vater, Thomas Sack, ein Messerschmied und dazu Rathsherr und später Bürgermeister, hatte mit dem Bürgermeister Banderatt vorzüglich dahin gewirkt, dass Laurentius Süsse, früher Prior im Augustinerkloster, 1522 zum ersten evangelischen Prediger zu St. Petri berufen war. Von Letzterem wurde auch der Knabe getauft. Den ersten Schulunterricht empfing…

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Erasmus Sarcerius

Erasmus Sarcerius

Erasmus Sarcerius, der Sohn eines durch Metallhandel wohlhabend gewordenen Bürgers, war zu Annaberg am 19. April 1501 geboren. Er besuchte die Schulen zu Annaberg und Freiberg, die Universitäten zu Leipzig und Wittenberg. Ein Schüler der Reformatoren, besonders Luther’s, erfasste er das neu verkündete Evangelium mit allen Kräften. Er verbreitete es zugleich mit gründlichen Sprachkenntnissen in seinen Schulämtern zu Lübeck, Rostock, Wien und Grätz. In Lübeck, wo ihn 1530 Bugenhagen zum Subrector einsetzte und wohin er später in’s Conrectorat zurückberufen wurde,…

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