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Schlagwort: Frankfurt

Johannes a Lasco

Johannes a Lasco

Unter den wenigen Männern höhern Standes, welche zur Zeit der Reformation Rang und hervorragende Stellung, glänzende Aussichten auf Ehre und Lebensglück ihrem evangelischen Glauben und Berufe zum Opfer brachten und welche darum auch verdienen, von der evangelischen Christenheit in treuem Andenken bewahrt zu werden, ist keiner der letzten Johannes Laski, gewöhnlich der Reformator der Polen genannt, obschon er weit länger anderswo wirkte und nur den letzten Rest seines Lebens seinem Vaterlande widmen durfte. Johannes Laski (a Lasco), geb. 1499, stammte…

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Johann Aepinus

Johann Aepinus

Aepinus (Johann), der eigentlich Huck oder Hoch hieß, verwandelte seinen Namen auf Anrathen Melanchthons in den griechischen Aepinus. Er war, wie es scheint, von angesehenen Aeltern, in der Mark Brandenburg, im Jahre 1499 gebohren. Nachdem er im Vaterlande sich mit den Schulwissenschaften bekannt gemacht hatte, begab er sich auf die Universität Wittenberg, wo Luther und Melanchthon seine vorzüglichsten Lehrer waren. Nach geendigten akademischen Studien kehrte er in die Mark Brandenburg zurück, ward aber, weil er die evangelische Lehre ausbreiten wollte,…

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Ernst Moritz Arndt

Ernst Moritz Arndt

Arndt: Ernst Moritz A., geb. am zweiten Weihnachtstage 1769 in Schoritz auf Rügen als zweitältester von acht Geschwistern, † 1860. Sein Urgroßvater war nach Familienüberlieferungen als Unterofficier aus Schweden gekommen, sein Vater war damals Inspector der sogenannten Schoritzer Güter, ursprünglich leibeigen, später vom Grafen Putbus freigelassen; seine Mutter war Friederike Wilhelmine Schuhmacher. Kaum sechsjährig, kam der Knabe nach Dunsewitz, wo sein Vater ein Bauerngut pachtete, dort unterrichtete die Mutter die Kinder selbst, Lehrer erhielten sie erst, als der Vater 1780…

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Martin Bucer

Martin Bucer

Es ist eine schwierige Aufgabe, das reiche Leben eines großen Mannes in einen engen Rahmen zusammenzufassen. Man kann da Manches nur andeuten und thut leicht zu viel oder zu wenig. Darum fühlen wir uns gedrungen die Nachsicht des Lesers in Anspruch zu nehmen bei gegenwärtiger Darstellung. Butzer hat noch kein seiner würdiges Denkmal gefunden und doch ist das Material reichlich vorhanden und zudem ward er, von unten herauf sich arbeitend und in die Weite wirkend, das unbestrittene Haupt der oberdeutschen…

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Antonius Corvinus

Antonius Corvinus

Kapitel 1. Jugend und Lehrjahre. 1501-1526. Antonius Corvinus wurde am 27. Februar 1501 in der im Stift Paderborn gelegenen Stadt Warburg geboren, weshalb er sich denn in der im Jahre 1529 erschienenen Schrift: „Warhaftig Bericht, daß das Wort Gottes ohne tumult, ohne Schwermerey zu Goßlar und Braunschweig gepredigt worden“ Antonius Corvinus Zythogallus (=Warburgensis) nennt. Von seinen Eltern wissen wir nichts, als daß der Vater Rabe oder Rabener hieß, welchen Namen der Sohn nach der gelehrten Sitte der damaligen Zeit in…

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Johann Joseph Ignaz von Döllinger

Johann Joseph Ignaz von Döllinger

Döllinger, Johann Joseph Ignaz von Döllinger: Johann Joseph Ignaz von D., dem die Allgemeine Deutsche Biographie ihre Entstehung mitverdankt, wurde am 28. Februar 1799 in Bamberg geboren. Das Geschlecht der Döllinger (auch Dellinger) stammte aus dem Fürstbisthum Würzburg und kam erst durch die Ernennung des Großvaters zum Stadtphysicus und Professor der Medicin, fürstlichen Leibarzt und Hofrath in Bamberg 1769 nach der oberfränkischen fürstbischöflichen Hauptstadt. Sein Verdienst ist die Gründung und Organisation einer medicinischen Facultät an der damaligen Universität in Bamberg,…

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Tilemann Heshusius

Tilemann Heshusius

Tilemann Heshusius, geb. zu Wesel den 3. November 1527, zeigte schon früh hervorragende Geistesgaben, die er nicht nur auf Schulen und Universitäten, u.a. zu Paris, sondern auch auf Reisen in Frankreich, England, Dänemark und Deutschland durch den Verkehr mit berühmten Männern ausbildete. 1550 liess er sich in Wittenberg nieder, wo er noch in demselben Jahre den philosophischen Magistergrad und die Erlaubniss zu theologischen Vorträgen erhielt. Mit grossem Beifall erklärte er den Matthäus. Er liess sich dafür ein Honorar zahlen, um…

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Erhard Hegenwald

Erhard Hegenwald

Hegenwald: Erhard H. (auch Erhart Hegenwalt geschrieben). – Nach dem ersten Religionsgespräch in Zürich am 29. Jan. 1528, in welchem Zwingli einen entschiedenen Sieg errungen hatte, veröffentlichte H., gewesener Schullehrer in Kloster Pfäffers, einen thunlichst getreuen Bericht, wie es bei dieser Disputation hergegangen; drei verschiedene Drucke dieses Berichtes; alle drei aus dem J. 1523, führt Weller im Repertorium (Nr. 2750 ff.) an. Am Freitag nach Epiphaniä des Jahres 1524 erschien zu Wittenberg auf einem offenen Blatt in groß Querfolio von…

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Philipp Jakob Spener

Philipp Jakob Spener

Oberhofprediger zu Dresden, später Propst zu Berlin (Geb. 13. Jan. 1635, gest. 5. Febr. 1705.) „Gleichwie der Leib ohne Geist todt ist, also auch der Glaube ohne Werke ist todt.“ (Jak. 2, 26.) Philipp Jakob Spener wurde am 13. Januar 1635 zu Rappoltsweiler im Oberelsaß geboren. Seine frommen Aeltern, der gräfliche Rath Johann Philipp Spener und Agatha, widmeten ihr Kind dem Herrn, von dem sie es empfangen hatten, daß er einst Prediger seines Wortes werden sollte. Gern hat er deswegen…

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Georg Spalatin

Georg Spalatin

Georg Spalatin. Georg Burckhard, nach seinem Geburtsort Spalatinus genannt, der einflußreiche Rathgeber dreier Churfürsten, der vertraute Freund Luther’s und thätige Förderer der deutschen Reformation, war der Sohn eines Rothgerbers in Spalt, einer Landstadt des Bisthums Eichstätt, und wurde geboren am 17. Januar 1484. Nachdem er seine Vorbildung auf der Sebalder Schule in Nürnberg erhalten hatte, bezog er 1499 die Universität Erfurt, wo er nach Jahresfrist bereits die Ehren des Bacealaureats davon trug. Ob er mit Luther, welcher 1501 an demselben…

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