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Schlagwort: Erfurt

August Hermann Francke

August Hermann Francke

dieser ausgezeichnete Gottesgelehrte und Stifter des Waisenhauses und des Königl. Pädagogiums zu Halle, wurde geb. am 12. März 1663 zu Lübeck, wo sein Vater, Joh. Francke, Doktor der Rechte und Syndikus bei dem Domkapitel war. Er verließ schon im 3ten Jahre mit seinen Eltern die Vaterstadt und kam nach Gotha, wo sein Vater Hof- und Justizrath bei Herzog Ernst dem Frommen wurde. Nachdem er hier das Gymnasium besucht hatte, zeigte er schon im 14ten Jahre solche Fähigkeiten, daß man ihn…

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Johann Aurifaber

Johann Aurifaber

Aurifaber (Johann), der nicht mit einem andern Johann Aurifaber, der zu gleicher Zeit lebte, von Breslau gebürtig war, zu Rostock lehrte und die Mecklenburgische Kirchenordnung verfertigte, nachher zu Breslau das Evangelium mit Nutzen predigte, verwechselt werden darf, war um das Jahr 1519 im Mansfeldischen gebohren und hieß eigentlich Goldschmidt. Im Jahre 1537 schickte ihn der Graf Albrecht zu Mansfeld auf die Universität Wittenberg, die Theologie zu studiren, wo er 4 Jahre blieb und 1540 Hofmeister der jungen Grafen von Mansfeld…

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Johannes Eberlin von Günzburg

Johannes Eberlin von Günzburg

Eberlin: Johann E., reformatorischer Prediger und Volksschriftsteller, geb. ca. 1465 zu Günzburg in Baiern, gest. bald nach 1530 zu Wertheim am Main. Ueber seine frühere Jugendzeit fehlt uns jede irgend nennenswerthe Nachricht. Daß er Universitätsstudien gemacht, erfahren wir aus der Basler Matrikel von 1489, wo er als presbyter Augustensis dioeces. eingetragen ist. Wann er in den Franciscanerorden eintrat, ist ebenfalls unbekannt. Im Jahre 1519 finden wir ihn als weit und breit geschätzten Prediger des Barfüßerklosters zu Tübingen. Durch seinen agitatorischen…

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August Hermann Francke

August Hermann Francke

Pastor und Professor zu Halle a. S. (Geb. 23. März 1663, gest. am 8. Juni 1727.) „Alles, was ihr bittet im Gebet, so ihr glaubet, so werdet ihr es empfangen.„ (Matth. 21, 27.) August Hermann Francke wurde am 23. März 1663 in Lübeck geboren. Sein Vater, Johannes Francke, war daselbst Doktor der Rechte und Syndikus beim Domkapitel des Stifts, und seine Mutter, Anna, eine Tochter des vormaligen Bürgermeisters David Gloxin. Schon im dritten Jahre verließ er mit seinen Aeltern seine…

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Simon Musäus

Simon Musäus

Simon Musäus (Meussel) wurde 1529, drei Tage vor Ostern, zu Vorscha, einem Dorfe bei Cotwitz an der märkischen Gränze, geboren. Seine Ältern, Simon und Hedwig, waren fromme und thätige Bauern. Doch zeichnete sich der Vater durch grosses Talent zu kunstreichen Arbeiten, vorzüglich zur Erfindung und Verfertigung mechanischer Instrumente, aus. Die Gaben seines Sohnes früh erkennend, sandte er ihn auf die vortreffliche Schule zu Cotwitz und im vierzehnten Lebensjahre auf die Universität zu Frankfurt an der Oder. Hier trieb er die…

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Friedrich Myconius

Friedrich Myconius

Friedrich Myconius, Luthers treuer, wackerer Mitarbeiter, der Reformator Thüringens, wurde zu Lichtenfels in Oberfranken am 2ten Weihnachtsfeiertag 1491 geboren. Sein Familienname, den er auch später noch gern führte und sinnig deutete, war Mecum; die Eltern gehörten dem ehrbaren Bürgerstande an und gaben dem Sohne eine rechtschaffene, fromme Erziehung, was dieser noch im Alter dankbar rühmt. Wie bereits vor der Reformation im Herzen des deutschen Volkes evangelische Erkenntniß aufleuchtete, davon giebt der Vater einen sprechenden Beweis. Dieser ließ es nämlich nicht…

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Johann von Staupitz

Johann von Staupitz

Bei einer guten Anzahl großer Kirchenlehrer ist der Lebensgrund christlicher Frömmigkeit, aus dem ihr ganzes Denken und Thun sich entfaltete, von frommen Müttern gelegt worden. Nicht wenige aber haben auch neben solcher Mutter oder statt ihrer einen geistlichen Vater gehabt: einen Mann, oft nicht blutsverwandt und nur durch höhere Leitung ihnen zugeführt, welcher der jugendlich ringenden, kämpfenden, vielleicht niedergedrückten und irregehenden Seele Licht und Trost gab und ihr die wahre Bahn für die irdische und himmlische Zukunft wies. Ein geistlicher…

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Bartholomäus Ziegenbalg, Missionar zu Trankebar.

Bartholomäus Ziegenbalg, Missionar zu Trankebar.

(Geb. 24. Juni 1683, gest. am 23. Februar 1719.) „Saget unter den Heiden, daß der Herr König sei, und habe sein Reich, soweit die Welt ist, bereitet„ (Ps. 96, 10.) Bartholomäus Ziegenbalg ist der Erstling derer, die aus der deutschen evangelischen Kirche das Wort vom Kreuze unter die Heiden gebracht haben. Er ist zu Pulsnitz in der Oberlausitz am 24. Juni 1683 geboren. Schon frühe war er eine Waise; aber den Tod seiner Aeltern hat er sich zum Gedächtniß in…

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