Etliche von den siebenzig Jüngern Christi

Etliche von den siebenzig Jüngern Christi

und einige Reisegefährten der Apostel, in dem Ausgang der Verfolgung von Nero getödtet, im Jahre Christi 70

Prochorus, einer von den sieben ersten Diaconen zu Jerusalem, ein Neffe des frommen Märtyrers Stephani, und Reisegefährte des Apostels Johannis, welcher hernach ein Bischof der Gemeine zu Bithynien in Macedonia geworden, dieser hat zu Antiochia gelitten und ist daselbst gestorben.

Nicanor, einer mit von den ersten sieben Diaconen zu Jerusalem, ward auch um der Wahrheit willen hingerichtet.

Desgleichen Parmenas, auch einer von den sieben Diaconen.

Olympas lag zum Rom mit Paulo gefangen um des Evangeliums willen.

Carpus, ein Diener Pauli und später Bischof der Gemeine zu Troas, wird daselbst um des Glaubens willen getödtet.

Trophimus, Pauli Reisegefährte, ist um der Wahrheit willen enthauptet worden.

Maternus und Egystus, zwei von den siebenzig Jüngern Christi, sind in Deutschland mit Marianus, dem christlichen Diacon, um des Glaubens willen getödtet worden.

Hermagoras, Bischof der Gemeinde zu Aquileia, wozu er von Petro eingesetzt ward, hat desgleichen auch unter Nero erlitten.

Onesimus, Dionysius, Aereopagita und andere mehr sind auch damals um der göttlichen Wahrheit willen gestorben.

Diese Verfolgung, welche sich unter Nero angesponnen, hat lange gedauert, auch bis in die Zeiten Vespasiani. Daher bezeugt wird, daß in dem dritten Jahre seines Reiches um des Bekenntnisses Jesu willen Apollinaris, ein Jünger Petri, in der Stadt Ravenna nebst andern mehr, deren Namen nicht gemeldet werden, getödtet worden sei.

DER BLUTIGE SCHAUPLATZ ODER MARTYRER SPIEGEL DER TAUFFSGESINTEN ODER WEHRLOSEN-CHRISTEN die um des Zeugnisses Jesu, ihres Seligmachers, willen gelitten haben, und getödtet worden sind, von Christi an, bis auf das Jahr 1660

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